April 2016: Die Mühle wieder mit Wasserrad
 
Nachdem die Mühle schon einige Jahre ohne Wasserrad ihr Dasein gefristet hat, ist es nun soweit: das restaurierte und fast 100 Jahre alte Rad wurde wieder eingebaut. Die Mühle ist nun fast vollständig.
Wie bei den Arbeiten zuvor, stand auch bei der Restaurierung des Wasserrades die Erhaltung des Bestandes im Vordergrund. Nur vollständig durchrostete Metallteile wurden durch Neue ersetzt. Alle anderen Bauteile wurde möglichst schnonend entrostet (mit Druckluftnadler). Von den insgesamt 48 Wasserschaufeln konnten somit bis auf 5 Stk. alle wieder verwendet werden. Die Radspeichen bestehen aus Eichenholz und wurden neu gefertigt. Die Verbindung der einzelnen Metallteile erfolgte originalgetreu durch Metallnieten, die durch Erhitzung und mit speziellem Nietwerkzeug wieder für kraftschlüssige Verbindungen sorgen. Gemeinsam mit einer speziellen Beschichtung soll somit eine hoffentlich lange Erhaltung des Wasserrades sichergestellt sein.
Der Einbau des Wasserrades war für alle Beteiligte eine nicht alltägliche Arbeit. Gemeinsam mit Schlosser, Zimmermann und Bauunternehmen konnte das Wasserad an einem Samstag eingebaut werden.